Software HealthCheck

Potential erkennen. IT Effizienz steigern.

Situation

In zahlreichen Unternehmen werden unternehmen­skritische Geschäftsprozesse durch umfangreiche Informations­systeme unterstützt, die mehrere Millionen Zeilen Programmtext sowie enorme Mengen wichtiger Daten umfassen und über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt, gewartet und betrieben werden. Aufgrund des Alters enthalten diese Systeme umfangreiches, detailliertes und wertvolles Wissen über die unterstützen Prozesse.

Das Vermögen, das diese Systeme repräsentieren, ist dementsprechend groß. Bereits unter der vereinfachenden Annahme, dass der Wiederherstellungs­aufwand einer Programmzeile ca. 25 EUR beträgt, ergeben sich für ein System mit 2 Millionen Programmzeilen Wiederherstellungskosten von 50 Mio. EUR. Der Kapitalwert aus Geschäftsprozesssicht ist ebenfalls entsprechend hoch anzusetzen.

Mit zunehmendem Alter der Systeme droht der Verlust dieses Wertes in Folge kontinuierlichen Qualitätsverfalls, der sich in steigenden Kosten und sinkender Zuverlässigkeit manifestiert. Der Aufwand für Änderungen wächst an, gewachsene Datenbestände werden nicht mehr effizient verarbeitet und bei der Weiterentwicklung der Systeme steigt die Fehlerrate. Sind die ursprünglichen Entwickler nicht mehr verfügbar, müssen ganze Systemteile als „Black-Box“ betrachtet werden und können nicht mehr fehlerbereinigt, angepasst oder optimiert werden. Die Systeme müssen in riskanten Großprojekten abgelöst werden und ein signifikanter Teil des vorhandenen Wertes geht verloren.

Potential

Der vermeidbare Mehraufwand, der durch hohen Ressourcenbedarf, Systemausfälle sowie erschwerte Wartung und Weiterentwicklung entsteht, ist erheblich und konsumiert einen bedeutenden Teil der IT Budgets. Der Schlüssel zur Optimierung des Mitteleinsatzes liegt in der Verbesserung der technischen Qualität der Software Systeme.

Studien zeigen, dass bereits mit einfachen Maßnahmen wie der Entfernung nicht verwendeter und redundanter Software-Komponenten jährliche Einsparungen im 6-stelligen Euro Bereich erzielt werden. Die Umsetzung qualitätsverbessernder Maßnahmen setzt Budget für Optimierungen und Neuentwicklungen frei und sichert den Wert der bereits getätigten Invesitionen.

Software HealthCheck

Voraussetzung für eine erfolgreiche Optimierung ist die Identifikation ökonomisch wirksamer Defizite. In einem Software HealthCheck führt die itestra GmbH eine umfassende Analyse eines Software-Systems durch und erstellt ein integriertes Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsprofil des betrachteten Systems und seiner technischen und organisatorischen Umgebung. Aus dem Profil werden Empfehlungen zum optimalen Einsatz künftiger Investitionen abgeleitet.

Das verwendete Vorgehen basiert auf dem Qualitätsmodell TUM-QM, dass von der itestra GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München entwickelt wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen Qualitätsmodellen bildet dieses Modell den abstrakten Begriff „Qualität“ auf nachvollziehbare Kriterien und deren ökonomischen Konsequenzen ab.

Die Prüfkriterien werden mit innovativen Werkzeugen, Interviews mit Verantwortlichen und manuellen Inspektionen ermittelt. Auf Basis eines Vergleichs der Ergebnisse gegenüber Benchmarks erarbeiten Experten Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

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