Legacy Modernization

Erneuern und Bewahren

Das Reichstagsgebäude in Berlin zeigt eindrucksvoll, wie man durch Modernisierung aus etwas Altem etwas Zukunftsträchtiges schaffen kann.

Situation

In zahlreichen Unternehmen werden unternehmen­skritische Geschäftsprozesse durch umfangreiche Informations­systeme unterstützt, die mehrere Millionen Zeilen Programmtext sowie enorme Mengen wichtiger Daten umfassen und über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt, gewartet und betrieben werden. Aufgrund des Alters enthalten diese Systeme umfangreiches, detailliertes und wertvolles Wissen über die unterstützen Prozesse.

Das Vermögen, das diese Systeme repräsentieren, ist dementsprechend groß. Bereits unter der vereinfachenden Annahme, dass der Wiederherstellungs­aufwand einer Programmzeile ca. 25 EUR beträgt, ergeben sich für ein System mit 2 Millionen Programmzeilen Wiederherstellungskosten von 50 Mio. EUR. Der Kapitalwert aus Geschäftsprozesssicht ist ebenfalls entsprechend hoch anzusetzen.

Mit zunehmendem Alter der Systeme droht der Verlust dieses Wertes in Folge kontinuierlichen Qualitätsverfalls, der sich in steigenden Kosten und sinkender Zuverlässigkeit manifestiert. Der Aufwand für Änderungen wächst an, gewachsene Datenbestände werden nicht mehr effizient verarbeitet und bei der Weiterentwicklung der Systeme steigt die Fehlerrate. Sind die ursprünglichen Entwickler nicht mehr verfügbar,  müssen ganze Systemteile als „Black-Box“ betrachtet werden und können nicht  mehr fehlerbereinigt, angepasst oder optimiert werden. Auch Software, die erst wenige Jahre alt ist, kann betroffen sein. Die Systeme müssen in riskanten Großprojekten abgelöst werden und ein signifikanter Teil des vorhandenen Wertes geht verloren.

Potenzial

Der vermeidbare Mehraufwand, der durch hohen Ressourcenbedarf, Systemausfälle sowie erschwerte Wartung und Weiterentwicklung entsteht, ist erheblich und konsumiert einen bedeutenden Teil der IT Budgets. Der Schlüssel zur Optimierung des Mitteleinsatzes liegt in der Verbesserung der technischen Qualität der Software Systeme.

Studien zeigen, dass bereits mit einfachen Maßnahmen wie der Entfernung nicht verwendeter und redundanter Software-Komponenten jährliche Einsparungen im 6-stelligen Euro Bereich erzielt werden. Die Umsetzung qualitätsverbessernder Maßnahmen setzt Budget für Optimierungen und Neuentwicklungen frei und sichert den Wert der bereits getätigten Invesitionen.

Expertise

Für ein deutsches Großunternehmen hat die itestra GmbH eine Qualitätsanalyse von 18 geschäftskritischen Mainframe-Systemen durchgeführt und einen Katalog von Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet. In Pilotprojekten konnten durch Performance-Optimierung Betriebskosten signifikant gesenkt werden.

Bei einem PC-basierten System zum Kreditrisikomanagement konnte die itestra GmbH durch Reengineering-Maßnahmen Zuverlässigkeit und Antwortzeiten deutlich steigern.

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